H3 V2
- Max. Gewicht
- 176,8 g
- Durchmesser
- 21,3 cm
- Höhe
- 1,8 cm
- Randtiefe
- 1,2 cm
- Randdicke
- 2 cm
- Innen-Randdurchmesser
- 17,3 cm
- Randtiefe / Durchmesser
- 5,6 %
- Rim-Konfiguration
- 30.75
- Flexibilität
- 9,19 kg
- Bead
- Ja
H3 V2
Die „H3 V2" von Prodigy füllt die Lücke zwischen kontrolliertem Fairway-Driver und echtem Distance-Disc. Mit Speed 11 und einem Rim, der sich eher wie Speed 9 oder 10 anfühlt, bietet sie Zugriff auf längere Distanzen ohne das aggressive Handling klassischer High-Speed-Driver. Die Kombination aus Glide 5 und moderatem Turn -1 sorgt für Bahnen, die gerade starten und bei ausreichend Armspeed leicht nach rechts driften, bevor der Fade 2 die Scheibe zuverlässig zurückholt. In 400er- und 500er-Plastik zeigt sie sich als vielseitiger Arbeiter für Intermediate-Spieler, die präzise Lines auf 90 bis 110 Meter suchen. Der Bead am Innenrand unterstützt einen sauberen Release und gibt dem Disc im Handkontakt klare Orientierung. Auf der Bahn verhält sich die „H3 V2" deutlich zahmer als die Speed 11 vermuten lässt. Der Turn setzt kontrolliert ein und kippt nicht unkontrolliert weg – selbst bei moderater Wurfgeschwindigkeit bleibt die Scheibe auf gerader Line, während stärkere Arme einen sanften S-Curve provozieren können. Der Fade am Ende fällt verlässlich, aber nicht abrupt aus, sodass die Landung berechenbar bleibt. Im Vergleich zu einem Star Wraith zeigt sie weniger Overstability und mehr Geradeauslauf, was sie für technische Fairways attraktiv macht. In windigen Bedingungen hält sie den Kurs stabil, ohne sofort nach links zu brechen. Die 400G-Variante bietet zusätzlichen Grip, während 500er-Plastik für härtere Aufschläge und längere Haltbarkeit sorgt. Für Vorhand-Würfe eignet sich die „H3 V2" hervorragend: Der Bead gibt sicheren Halt, der Turn bleibt moderat, und der Fade bringt die Scheibe kontrolliert zurück. Rückhand-Spieler schätzen die Scheibe für Tunnel-Shots und gerade Approaches im 100-Meter-Bereich, bei denen ein Fairway-Driver zu kurz greift. Intermediate-Werfer finden hier einen Distance-Driver, der verzeiht und trotzdem Länge liefert. Fortgeschrittene nutzen sie für präzise Placement-Würfe, bei denen Kontrolle vor maximaler Weite steht. Auch Einsteiger mit solidem Wurf kommen mit der „H3 V2" zurecht – sie dreht nicht unkontrolliert weg und landet vorhersehbar.