F1
- Max. Gewicht
- 176,8 g
- Durchmesser
- 21,3 cm
- Höhe
- 1,5 cm
- Randtiefe
- 1,1 cm
- Randdicke
- 1,8 cm
- Innen-Randdurchmesser
- 17,7 cm
- Randtiefe / Durchmesser
- 5,2 %
- Rim-Konfiguration
- 27.25
- Flexibilität
- 6,8 kg
- Bead
- Nein
F1
Die „F1" von Prodigy Disc arbeitet als überstabiler Fairway Driver im 7er-Speed-Segment und deckt Würfe ab, bei denen verlässliche Fade und Windstabilität gefragt sind. Mit ihrer flachen Oberseite und dem kompakten Profil eignet sie sich für kontrollierte Fairway-Shots zwischen 75 und 90 Metern, bei denen die Scheibe auch unter Headwind nicht nach rechts abdriftet. Das 400er- und 400G-Plastik sowie die härtere 750er-Variante bieten unterschiedliche Griffigkeit und Haltbarkeit, wobei die 750er-Version besonders robust gegen Abnutzung bleibt. Im Vergleich zur Innova Eagle oder Firebird positioniert sich die F1 als etwas langsamere Alternative mit ähnlicher Verlässlichkeit, die jedoch durch ihr Handgefühl und die flache Form eigene Akzente setzt. In der Luft zeigt die F1 mit Speed 7, Glide 4, Turn 0 und Fade 3 eine klar überstabile Flugbahn. Der Glide trägt die Scheibe über die mittlere Distanz, während Turn 0 sicherstellt, dass sie auf Hyzer-Linien bleibt und bei kraftvollen Würfen keine ungewollte Rechtsdrift entwickelt. Der ausgeprägte Fade sorgt für ein hartes Finish nach links, das sich besonders bei Approach-Würfen ins Grün oder bei seitlichem Wind auszahlt. Frische Exemplare fliegen deutlich überstabiler als nach längerer Einwurfphase, bei der die Scheibe moderater endet und auch mal flachere Linien zulässt. Die Stabilität bleibt jedoch über die Lebensdauer hinweg dominant genug, um als Arbeitstier im Bag zu funktionieren. Für Hyzer-Würfe und forcierte Anhyzer-Shots, die zurück zur Mitte finden sollen, liefert die F1 zuverlässige Ergebnisse. Auf der Vorhand arbeitet sie sauber gegen Wind und hält die Line stabil, während sie auf der Rückhand bei moderater Kraft kontrollierbar bleibt. Fortgeschrittene Werfer mit 90 bis 110 Metern Reichweite schätzen die Scheibe als präzisen Fairway-Driver für technische Holes, während Profis sie gezielt für Utility-Shots oder Headwind-Situationen einsetzen. Anfänger stoßen durch die hohe Stabilität schnell an Grenzen, da die F1 wenig Fehlertoleranz bietet und bei zu wenig Armspeed früh nach links zieht.