Speed
13
Glide
5
Turn
0
Fade
4
Flugbahn
Abmessungen
Max. Gewicht
174,3 g
Durchmesser
21 cm
Höhe
1,5 cm
Randtiefe
1,1 cm
Randdicke
2,2 cm
Innen-Randdurchmesser
16,7 cm
Randtiefe / Durchmesser
5,2 %
Rim-Konfiguration
26.00
Flexibilität
11,59 kg
Bead
Nein
Prodigy DiscDistance Driver

D Model OS

5 / 5 · 8 Bewertungen
Spielniveau
Erfahren
Stabilität
Overstable

Die „D Model OS" von Prodigy ist ein Distance Driver für erfahrene Werfer, die bei maximaler Distanz auf verlässliche Stabilität setzen. Mit Speed 13 und Fade 4 deckt sie vor allem Situationen ab, in denen Kontrolle wichtiger ist als unkontrolliertes Turnover-Risiko – Headwind-Würfe, forcierte Anhyzer-Lines und weite Fairway-Drives profitieren von dieser Charakteristik. Das Scheibenprofil liegt zwischen flach und leicht domig, der Rim fühlt sich griffig an und ermöglicht saubere Releases auch bei höheren Armgeschwindigkeiten. In den bevorzugten Plastiken DuraFlex und BaseGrip kombiniert die Scheibe Haltbarkeit mit angenehmem Handkontakt. In der Luft zeigt sich die „D Model OS" als überstabil, aber nicht übermäßig dominant. Der Turn von 0 bedeutet in der Praxis: Die Scheibe hält die Auswurflinie über den Großteil der Flugphase, bevor der kräftige Fade einsetzt. Werfer mit genügend Power erleben dabei eine moderate S-Kurve – ein kurzer, kontrollierter Turn unter Last, gefolgt von einem zuverlässigen Finish nach links. Diese Balance macht sie zu einem Bomber, der sich nicht starr anfühlt: Anhyzer-Releases bleiben stabil, Hyzer-Würfe verstärken den Fade zusätzlich. Im Vergleich zu extrem überstabilen Utility-Drivern wie der „Tilt" oder „Stiletto" bleibt die „D Model OS" deutlich flexibler einsetzbar und erreicht dabei Distanzen jenseits der 150 Meter. Für fortgeschrittene und professionelle Spieler eignet sich die Scheibe als primärer Distance Driver in windigen Bedingungen oder auf offenen Fairways mit Dogleg links. Vorhand-Würfe profitieren von der Stabilität besonders stark – die Scheibe kippt nicht weg und landet vorhersehbar. Anfänger sollten zunächst langsamere Scheiben nutzen, da die nötige Armgeschwindigkeit hier deutlich über dem Einstiegsniveau liegt. Mit der Zeit schlägt sich die „D Model OS" ein und wird noch vielseitiger, ohne ihre Kernstabilität zu verlieren.

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