Fuji
- Max. Gewicht
- 180,1 g
- Durchmesser
- 21,7 cm
- Höhe
- 1,8 cm
- Randtiefe
- 1,2 cm
- Randdicke
- 1,3 cm
- Innen-Randdurchmesser
- 18,9 cm
- Randtiefe / Durchmesser
- 5,5 %
- Rim-Konfiguration
- 42.75
- Flexibilität
- 8,96 kg
- Bead
- Nein
Fuji
Die „Fuji" von Latitude 64 arbeitet als überstabile Midrange mit Speed 4, Glide 4, Turn 0 und Fade 2 im Bereich kontrollierter Geradeausflüge. Das Overmold-Design kombiniert zwei Kunststoffe und sorgt für eine flache, niedrige Profilform, die sich griffig und präzise anfühlt. Mit dieser Konstruktion eignet sie sich für technische Fairway-Shots zwischen 60 und 90 Metern, bei denen Verlässlichkeit gegen Wind und moderate Armgeschwindigkeiten wichtiger sind als maximale Distanz. Die Opto-G- und Gold-Line-Varianten liefern dabei unterschiedliche Griffigkeits- und Stabilitätsnuancen, wobei Opto-G tendenziell etwas fester ausfällt. In der Luft zeigt die „Fuji" eine stabile, gerade Bahn mit kontrolliertem Fade am Ende. Der Turn von 0 bedeutet, dass sie auch bei kraftvollem Wurf nicht zum Turnover neigt und stattdessen ihre Line hält. Der Glide von 4 ermöglicht eine sanfte Flugphase, die genug Schwebezeit für präzise Approach-Würfe bietet, ohne dass die Scheibe unkontrolliert wegdriftet. Der Fade von 2 setzt zuverlässig ein und bringt die Scheibe am Ende der Flugbahn sicher nach links zurück – ohne dabei zu hart auszubrechen. Diese Kombination macht sie vergleichbar mit einer leicht überstabileren Alternative zur „Buzzz", wenn mehr Widerstand gegen Wind oder Krafteinwirkung gefragt ist. Auf Hyzer-Lines verstärkt die „Fuji" ihren Fade und landet vorhersagbar, während sie auf flachen Würfen ihre Gerade hält und erst spät abknickt. Für Vorhand-Würfe bietet die flache Oberseite einen sauberen Release, und auch bei Rückhand bleibt die Scheibe stabil in der Hand. Spieler mit mittlerer Erfahrung schätzen die „Fuji" als zuverlässige Arbeitsscheibe für technische Passagen und Approach-Spiel, bei denen Kontrolle vor Distanz steht. Einsteiger mit moderater Wurfkraft können sie für gerade Linien nutzen, während fortgeschrittene Werfer sie gezielt für Headwind und präzise Fade-Shots einsetzen.