Trespass
- Max. Gewicht
- 175,1 g
- Durchmesser
- 21,1 cm
- Höhe
- 1,9 cm
- Randtiefe
- 1,1 cm
- Randdicke
- 2,1 cm
- Innen-Randdurchmesser
- 16,7 cm
- Randtiefe / Durchmesser
- 5,2 %
- Rim-Konfiguration
- 26.25
- Flexibilität
- 10,32 kg
- Bead
- Nein
Trespass
Die „Trespass" von Dynamic Discs füllt als Distance Driver die Lücke zwischen kontrollierbaren Fairway-Drivern und hochgeschwindigkeits-lastigen Maximaldistanz-Scheiben. Mit Speed 12 bietet sie solides Distanzpotential, während der vergleichsweise schmale Rim für diese Kategorie spürbar mehr Kontrolle ermöglicht als breitere 13er- oder 14er-Modelle. Die überstabile Grundausrichtung macht sie zur verlässlichen Wahl für Würfe gegen Wind und auf Lines, die am Ende deutlich nach links ziehen sollen. Für Spieler, die einen stabilen Distance Driver ohne extreme Understability suchen, liefert die „Trespass" eine ausgewogene Kombination aus Weite und Vorhersagbarkeit. In der Luft zeigt sich der Flug mit Speed 12, Glide 5, Turn -0.5 und Fade 3 als kraftvoll und stabil. Die Scheibe hält auf der initialen Line weitgehend gerade, bevor sie im letzten Flugdrittel mit verlässlichem Fade nach links abbiegt. Der geringe Turn von -0.5 bedeutet, dass die „Trespass" auch bei höherer Armgeschwindigkeit kaum zur Seite driftet – ideal für präzise Distanzwürfe ohne unkontrolliertes Wegdrehen. Plastik-Varianten wie Lucid und Fuzion liefern die stabilste Performance, während BioFuzion etwas mehr Turn zulässt und dadurch längere S-Kurven ermöglicht. Der Glide von 5 sorgt für gute Schwebezeit, ohne dass die Scheibe zu floaty wird. Auf dem Kurs eignet sich die „Trespass" für kraftvolle Hyzer-Würfe, die mit sicherem Fade enden, sowie für flache Drives, die bis zur letzten Flugphase gerade bleiben. Vorhand-Spieler schätzen die Stabilität gegen ungewollten Turnover, während Rückhand-Werfer mit moderater bis hoher Armgeschwindigkeit die Kombination aus Distanz und Kontrolle nutzen. Für Intermediate-Spieler, die ihren ersten echten Distance Driver suchen, bietet sie genug Stabilität ohne sofortiges Overfading. Fortgeschrittene setzen sie gezielt für Headwind-Situationen und lange Fairway-Shots ein, bei denen Verlässlichkeit wichtiger ist als maximale Weite.