Renegade
- Max. Gewicht
- 176 g
- Durchmesser
- 21,2 cm
- Höhe
- 1,7 cm
- Randtiefe
- 1,1 cm
- Randdicke
- 2,1 cm
- Innen-Randdurchmesser
- 17 cm
- Randtiefe / Durchmesser
- 5,2 %
- Rim-Konfiguration
- 28.00
- Flexibilität
- 8,96 kg
- Bead
- Nein
Renegade
Die „Renegade" von Dynamic Discs arbeitet als Distance Driver mit Speed 11 im Bereich zwischen kontrollierten Weiten und maximaler Reichweite. Das flache Profil und der flache Rand erleichtern die Handhabung für Werfer mit kleineren Händen, während die Kombination aus hohem Glide und moderatem Turn Distanzgewinne auch bei mittlerer Armgeschwindigkeit ermöglicht. In Lucid-Plastik zeigt sich griffiges, mittelflexibles Material mit klarer Optik, während BioFuzion und Lucid Air weitere Konsistenz- und Gewichtsvarianten bieten. Die Scheibe positioniert sich zwischen klassischen Turnover-Drivern und stabilen Bomben – für Spieler, die Weite ohne extreme Overstabilität suchen. Der Flug beginnt mit deutlichem Glide und entwickelt auf voller Geschwindigkeit einen Turn, der je nach Armspeed und Plastik unterschiedlich ausfällt. Einige Lucid-Varianten bleiben nahe am angegebenen -1.5 Turn und produzieren kontrollierte S-Kurven, während andere Exemplare stärkeren Turn zeigen und bei zu viel Hyzer oder zu wenig Kraft schneller nach rechts driften. Der Fade von 2.5 greift am Ende zuverlässig, bringt die Scheibe aber nicht abrupt zurück – die Landung erfolgt in flachem Winkel mit guter Ausrollphase. Auf Hyzer geworfene Lines bleiben stabil und nutzen den Turn für sanfte Rechtskurven, während Anhyzer-Releases deutlichere Turnover-Bahnen ermöglichen. Rückenwind verstärkt den Turn merklich, Headwind fordert saubere Freigabe. Für Intermediate-Spieler mit 80–100 Metern Maximalweite erschließt die „Renegade" zusätzliche Distanz durch den Glide und die moderate Stabilität. Fortgeschrittene Werfer nutzen die Scheibe für kontrollierte Distance-Lines und präzise S-Kurven, während Einsteiger mit sauberem Release ebenfalls Erfolgserlebnisse erzielen – sofern die Armgeschwindigkeit ausreicht, um den Turn zu aktivieren. Vorhand funktioniert bei stabilen Exemplaren solide, Rückhand bleibt die primäre Wurftechnik für maximale Weite. Ideal für offene Fairways und Situationen, in denen klassische Overstable-Driver zu früh ausfaden würden.