Speed
9
Glide
4
Turn
-2
Fade
5
Flugbahn
Abmessungen
Max. Gewicht
175,1 g
Durchmesser
21,1 cm
Höhe
1,5 cm
Randtiefe
1,2 cm
Randdicke
2 cm
Innen-Randdurchmesser
17,1 cm
Randtiefe / Durchmesser
5,7 %
Rim-Konfiguration
36.75
Flexibilität
2,27 kg
Bead
Nein
Daredevil DiscsFairway Driver

Ogopogo

4 / 5 · 6 Bewertungen
Spielniveau
Fortgeschritten, Erfahren
Stabilität
Overstable

Die „Ogopogo" von Daredevil Discs füllt im Fairway-Driver-Segment eine Nische für Spieler, die mit unkonventionellen Eigenschaften experimentieren möchten. Mit Speed 9 und einem markanten Fade von 5 kombiniert diese Scheibe anfängliche Überstabilität mit einem ungewöhnlichen Flugverhalten, das sich über die Lebensdauer der Scheibe deutlich verändert. Das Elastic Performance Plastik verleiht der „Ogopogo" eine außergewöhnlich flexible, gummiartige Haptik, die unter Fairway Drivern nahezu einzigartig ist. Diese weiche Beschaffenheit macht sie für Spieler interessant, die nach einer Disc suchen, die sich im Bag anders anfühlt als herkömmliche Treiber und gleichzeitig vielseitige Einsatzmöglichkeiten bietet. In der Luft zeigt die „Ogopogo" zunächst ein stark überstabiles Verhalten, das an Utility-Scheiben wie die „Firebird" erinnert. Der Turn von -2 entfaltet sich erst mit zunehmendem Verschleiß und höherer Armgeschwindigkeit: Während neue Exemplare zuverlässig gegen Headwind arbeiten und früh ausblenden, entwickelt sich die Scheibe über die Zeit zu einem deutlich unterstabildren Flugverhalten, das Turnover-Lines ermöglicht. Der hohe Fade sorgt auch bei fortgeschrittenem Abnutzungsgrad für einen kontrollierten Abschluss. Diese Transformation macht die „Ogopogo" zu einem dynamischen Werkzeug, dessen Charakter sich mit der Nutzung kontinuierlich wandelt. Für fortgeschrittene Spieler eignet sich die „Ogopogo" als experimentelle Ergänzung, die sowohl Utility-Shots als auch Turnover-Würfe abdecken kann – je nach Scheibenzustand. Die weiche Textur erfordert eine saubere Wurfmechanik, da die flexible Struktur Fehler in der Beschleunigung weniger verzeiht. Auf Hyzer-Winkeln bleibt die Scheibe auch bei moderater Armgeschwindigkeit stabil, während Anhyzer-Lines präzises Timing verlangen. Anfänger stoßen aufgrund der Kombination aus hohem Fade und ungewöhnlicher Haptik schnell an Grenzen, weshalb die „Ogopogo" primär für Intermediate-Spieler mit mindestens drei Spielstärke-Punkten empfohlen wird, die gezielt nach außergewöhnlichen Flugeigenschaften suchen.

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